5 Dinge, die Silversea besonders machen
Luisas Erfahrungsbericht von Bord der Silver Ray
Luisas Erfahrungsbericht von Bord der Silver Ray
Bevor sie an Bord der Silver Ray ging, hatte auch unsere Kollegin Luisa ein ziemlich klassisches Bild von Kreuzfahrten im Kopf: volle Decks, große Buffets, viele Menschen. Nach fünf Tagen mit Silversea war davon nicht mehr viel übrig. In ihrem Erfahrungsbericht erzählt sie von fünf kleinen Momenten an Bord, die ihr gezeigt haben, was diese Reederei wirklich besonders macht – vom Kaffee mit Meerblick bis zum Butler, der sich an ihren Namen erinnert.
Jeden Abend eine andere kleine Welt
Einer meiner liebsten Momente am Tag war tatsächlich das Abendessen. Nicht nur wegen des Essens, sondern weil sich jeder Abend irgendwie anders angefühlt hat.
Mal saßen wir im La Terrazza bei frischer Pasta und einem Glas Wein noch ewig draußen mit Blick aufs Meer – übrigens auch einer meiner Lieblingsorte fürs Frühstück. An einem anderen Abend zog es uns ins Atlantide, wo vor allem Fisch und Steaks im Mittelpunkt stehen und die Atmosphäre etwas eleganter ist.
Im Kaiseki wurde es dann japanisch. Jeder Gang war so schön aufeinander abgestimmt, dass es sich eher wie ein kulinarisches Erlebnis als einfach nur wie ein Abendessen angefühlt hat. Im Silver Note war die Stimmung wieder ganz anders: Live-Jazz, kleine raffinierte Gerichte mit internationalem Einfluss.
Auch das S.A.L.T. Kitchen ist mir sehr in Erinnerung geblieben. Dort orientieren sich die Gerichte an den Regionen, die man gerade bereist.
Einen Favoriten könnte ich ehrlich gesagt gar nicht nennen. Dafür waren die Restaurants einfach zu unterschiedlich. Eigentlich müsste man mindestens zwei Wochen auf der Silver Ray bleiben, um sich wirklich durch alles zu probieren.
Vom Markt auf den Teller
Auch sehr besonders war diese Verbindung zwischen den Orten an Land und dem Leben an Bord.
Nach einem Tag an Land mit all den Eindrücken von kleinen Märkten, frischem Fisch, Obst, Gemüse und Gewürzen nahm man immer ein bisschen etwas davon mit zurück aufs Schiff. Und später beim Essen entdeckte man plötzlich genau solche Aromen oder Ideen wieder.
Manchmal war es nur eine Zutat oder eine bestimmte Kombination auf dem Teller, aber genau diese kleinen Details haben den Unterschied gemacht.
Es fühlte sich nicht an wie: „Wir waren heute irgendwo und jetzt sind wir wieder zurück auf dem Schiff.“ Die Reise ging irgendwie weiter – nur auf eine andere Art.
Mein Kaffee mit Meerblick
Eine kleine Sache, die mich jeden Morgen glücklich gemacht hat: der erste Kaffee auf dem Balkon.
Der Kaffee, den mir morgens Dawa gebracht hat – meine gute Fee auf dem Schiff –, wurde dabei fast zu einem kleinen Ritual. Noch halbverschlafen rausgehen, aufs Meer schauen und einfach diesen Moment genießen. Kein Programm, keine Eile, nur ein ruhiger Start in den Tag.
Gerade diese kleinen Augenblicke sind mir am Ende fast mehr im Kopf geblieben als manche Sehenswürdigkeit.
Der Butler, der wirklich zuhört
Am Anfang war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch, was ich von einem Butler auf einem Schiff erwarten soll. Es klang erstmal nach etwas sehr Exklusivem, vielleicht auch ein bisschen ungewohnt.
Bei Dawa habe ich aber schnell gemerkt, dass es gar nicht um große Gesten geht. Er wusste oft schon, was ich brauche, bevor ich selbst darüber nachgedacht habe. Eine kalte Cola auf dem Balkon nach einem langen Tag, der Kaffee am Morgen oder ein kleiner Snack am Nachmittag nach einem anstrengenden Ausflug in die Stadt.
Und wenn wir uns irgendwo auf dem Schiff begegnet sind, hat er mich immer mit meinem Namen begrüßt – ganz selbstverständlich und mit einer ehrlichen Herzlichkeit.
Genau diese kleinen Dinge haben den Unterschied gemacht. Es war nicht aufgesetzt, sondern einfach eine schöne Aufmerksamkeit, die die Reise noch persönlicher gemacht hat.
Mein Lieblingsplatz an Bord der Silver Ray
Ein Ort auf der Silver Ray, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war The Marquee.
Was ich daran mochte: Es fühlt sich zu jeder Tageszeit anders an. Morgens sitzt du entspannt beim Frühstück, schaust aufs Meer und lässt den Tag ruhig starten. Mittags wird es lockerer – mit Pizza, Burger oder frisch gegrilltem Fisch direkt am Wasser.
Besonders schön fand ich diese Mischung: Es ist entspannt und unkompliziert, aber trotzdem mit diesem besonderen Silversea-Gefühl. Du kommst vom Ausflug zurück, setzt dich hin und genießt einfach den Moment. Genau diese Leichtigkeit und der Komfort machen The Marquee für mich zu einem Ort, an den ich gerne zurückdenke.
Mein Fazit
Silversea ist für mich nicht einfach nur eine gehobene Reederei. Es ist dieses Zusammenspiel aus Luxus, maximalem Komfort und einem Service, der weit über das Erwartbare hinausgeht. Ein Team, das aufmerksam ist, sich Kleinigkeiten merkt und einem das Gefühl gibt, wirklich gesehen zu werden.
Gleichzeitig ist da diese Lust auf Entdecken: die Schiffe, die Restaurants, neue Orte und vor allem die Expeditionen, die noch einmal ganz besondere Erlebnisse ermöglichen. Genau diese Verbindung aus Ankommen und Abenteuer macht für mich den besonderen Reiz von Silversea aus.
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