Philip Eichkorn
Geschäftsführer
Ich bin Philip Eichkorn, Geschäftsführer von Take Memories. Mein Weg führte mich durch alle klassischen Etappen der Branche – vom Reisebüro über eine DMC bis zum Reiseveranstalter – und vor allem dorthin, wo der Asphalt aufhört. Seit über 20 Jahren ist der Mittlere Osten meine Kernkompetenz, und ich bin Ihr Ansprechpartner für nahezu alle Ziele im Orient.
Was mich am Orient bis heute am meisten berührt, ist die bedingungslose Herzlichkeit der Menschen – sie tragen ihre Lebensfreude und ihren Stolz nach außen, auch wenn der Alltag oft schwer auf ihnen lastet.
Auf meiner Bucketlist
Iran
Ganz oben auf meiner persönlichen Liste steht der Iran. Das Land ist von einer Schönheit, die vielen verborgen bleibt, weil es momentan nicht bereisbar ist. Mein Traum ist es, hier eines Tages unsere Expertise aufzubauen und mit Reisen einen interkulturellen Austausch zu ermöglichen, der den Menschen dort zeigt, wie sehr wir ihr Land und ihre Kultur schätzen.
Meine nächste Reise
Ägypten
Als Nächstes geht es für mich nach Ägypten, ein Land, das ich schon mehrfach bereist habe und in dem wir uns bewusst abseits der bekannten Routen bewegen. Ich besuche endlich die Siwa-Oase, die nur mit einem Militärflugzeug erreichbar ist und seit Langem auf meiner Liste steht. Ich freue mich besonders auf die neuen Hotels dort und darauf, diese Destination für unsere Gäste weiter zu erschließen.
Wie das Reisen und der Orient mein Herz eroberten
Meine Begeisterung für das Reisen und insbesondere für die arabische Welt entstand nicht auf Reisen, sondern lange davor – durch die Erzählungen aus 1001 Nacht, die mir als Kind vorgelesen wurden. Dieser erste Zauber ist bis heute geblieben. Zunächst zog es mich in Richtung Islamwissenschaften, doch mein Weg führte mich schließlich in die Reisebranche: vom Reisebüro über eine DMC bis hin zum eigenen Reiseveranstalter. 2014 haben Stefan Ullsperger und ich in der Wahiba-Wüste eigenhändig die ersten Zelte in den Sand gesetzt – ganz ohne Team, ohne feste Strukturen, zu einer Zeit, als der Begriff „Glamping" noch kaum existierte. So entstand Take Memories Travel Design.
Der Mittlere Osten ist bis heute mein fachliches Zuhause. Ich habe die Region intensiv erkundet, auch touristisch wenig beachtete und oft missverstandene Länder wie Syrien, den Libanon und den Jemen, und dabei auch Jahre auf ein Visum für Saudi-Arabien gewartet, um für unsere Gäste als einer der Ersten unentdeckte Orte zu erschließen. Mit TheOmanExpedition sind wir das erste Unternehmen, das die Rub al Khali – die größte Sandwüste der Welt – auf eigene Faust mit dem Auto durchquert hat. Dabei geht es mir immer um das echte, unverfälschte Erlebnis, fernab ausgetretener Pfade: Ich entwickle unsere Angebote selbst am Reißbrett und teste sie gründlich, bevor sie unseren Gästen zur Verfügung stehen. Was mich dabei immer wieder aufs Neue begeistert, ist die ursprüngliche Gastfreundschaft der arabischen Kultur. Meine Erfahrungen teile ich auch als Gast in Tourismus-Podcasts und als Dozent an der CBS International Business School in Köln – sofern ich nicht gerade als Fußballtrainer am Spielfeldrand stehe. Durch mein in den vergangenen Jahren gewachsenes Team lasse aber auch ich mich gerne von neuen Destinationen weltweit inspirieren und habe seither auch schon Ziele in Afrika, Nordeuropa und Asien mit Begeisterung bereist.
Orte, die mich besonders begeistern
Oman
Bei Oman weiß ich kaum, wo ich anfangen soll. Hier habe ich mein Business gestartet, bin mit Zelt und ohne jeden Handyempfang ins Outback gezogen und habe von dort aus unsere ersten Gäste betreut. Oman war das erste Land, in das ich mich auf Anhieb verliebt habe, und diese Liebe ist bis heute geblieben. Es sind die Menschen mit ihrer Aufrichtigkeit und Herzlichkeit, und die Vielfalt zwischen Oasen, Bergen und endloser Wüste, die mich immer wieder faszinieren. Es gibt noch immer Orte im Land, an denen es außer Natur und ein paar Einheimischen schlicht nichts gibt – und genau das macht Oman für mich bis heute so besonders. Wer noch nicht dort war, sollte das so bald wie möglich nachholen.
Jeddah
Jeddah war die erste Stadt in Saudi-Arabien, die ich besucht habe, und ich habe schnell verstanden, woher der Spruch "Jeddah ghair" kommt – Jeddah ist anders. Durch die Lage am Meer und die jahrhundertelange Rolle als Tor nach Mekka ist hier ein Mix an Kulturen und Menschen entstanden, den man so an keinem anderen Ort in Saudi-Arabien findet. Was mich am meisten beeindruckt hat, war die Offenheit, Herzlichkeit und Neugier der Menschen dort – das hat mich von Anfang an inspiriert und meine Begeisterung für das Land weiter angefacht.
Libanon
Der Libanon überrascht mich auf so vielen Ebenen, dass ich ihn nie zu Ende entdecke. Besonders beeindruckt mich, wie die Menschen dort trotz zahlreicher durchlebter Krisen immer wieder aufstehen. Beirut ist eine moderne, weltoffene Stadt mit großartigen Bars und Clubs, und die Menschen strahlten dort eine Lebensfreude aus, die sich von den Umständen im Land nicht beirren ließ – auch in schwierigen Zeiten. Landschaftlich zeigt sich der Libanon unglaublich vielseitig, doch am meisten hat mich der Tempel von Baalbek beeindruckt – eine der besterhaltenen antiken Stätten, die ich kenne. Und dazu die Weingüter, die man in dieser Region so gar nicht erwarten würde.
Jordanien
Jordanien zählt und bleibt eines meiner liebsten Länder im Orient – man muss nur wissen, welche Regionen sich zu welcher Jahreszeit am besten eignen. Petra, besucht bevor die großen Reisegruppen eintreffen, ist für mich weiterhin von ganz besonderem Reiz. Amman schätze ich für sein authentisches, unverstelltes und lebhaftes Lebensgefühl. Und die Vielfalt ist enorm: von Wadi Rum über Petra bis zum Roten Meer, wo am Wochenende viele Einheimische selbst ihren Urlaub verbringen und eine ganz eigene, entspannte Atmosphäre herrscht.
Ägypten
Ägypten hat mich vollständig für sich gewonnen, und das Land ist gerade der große Trend innerhalb der arabischen Welt. Das neue Grand Egyptian Museum halte ich für das beeindruckendste Museum, das ich je gesehen habe. Eine Fahrt auf einer der neuen, im traditionellen Stil gebauten Holz-Dahabiyas auf dem Nil ist für mich die schönste Art des Reisens – das Leben entlang des Nils zieht dabei einfach an einem vorbei. Und es gibt noch zahlreiche Geheimtipps jenseits der bekannten Routen, etwa Fayoum oder die Siwa-Oase. Am meisten berührt mich in Ägypten die Herzlichkeit der Menschen, die trotz oft schwieriger Lebensumstände ihre Freude am Leben zu jeder Tages- und Nachtzeit auf der Straße zeigen.
Erwähnungen
Ich habe in verschiedenen renommierten Publikationen Beiträge veröffentlicht und wurde erwähnt, darunter in der FAZ, Leadersnet, Kölner Wissenschaftsrunde, Spiegel, DUP Magazin, Touristik Aktuell, TIP Online, Travelnews, CBS, Golfregional und Vogue:
- FOCUS "Superstar-Produzent Avicii und der Oman"
- Frankfurter Allgemeine (FAZ) "Unternehmensgründung im Oman"
- Leadersnet (Luxury News) "Philip Eichkorn im Interview"
- SPIEGEL "Oman Reise währen Corona Pandemie"
- Vogue Germany "Yoga in der Wüste von Oman"
Wohin ich bereits gereist bin
Botswana
Unberührte Natur, spektakuläre Tierbegegnungen und atemberaubende Weiten – Botswana hat mich sehr begeistert und mir Lust auf noch mehr Safari-Erlebnisse gemacht.
Oman
Majestätische Wüstenlandschaften, traditionsreiche Kultur und ein Hauch von Tausendundeiner Nacht - der Oman hat für immer mein Herz.
Finnland
Verzauberte Winterlandschaften, endlose Wälder und magische Nordlichter - Manchmal muss es gar kein fernes und auch gar kein warmes Reiseziel sein, um Unvergessliches zu erleben.