Malersiche Aussicht auf die Ha Long Bucht in Vietnam mit smaragdgrünem Wasser, Kalksteinfelsen und Booten, eingerahmt von grüner Vegetation.

Neles Reise durch Vietnam

Im Land der Drachen - Vietnam zwischen Metropolen, Reisfeldern und Traumstränden

Im Land der Drachen - Vietnam zwischen Metropolen, Reisfeldern und Traumstränden

Meine Reise nach Vietnam war nicht nur eine Abfolge schöner Orte, sondern eine Mischung aus Eindrücken, Stimmungen und Momenten, die sehr unterschiedlich waren. Laut, leise, chaotisch, ruhig, intensiv und gleichzeitig unglaublich harmonisch. Und vielleicht war genau diese Vielfalt das, was sie so besonders gemacht hat.

Ein großer Teil der Reise waren für mich auch die Hotels selbst. Nicht nur als Unterkunft, sondern als Orte, die jede Region auf ihre eigene Weise geprägt und erlebbar gemacht haben. Manche waren Rückzugsorte mitten in der Natur, andere fast schon kleine Destinationen für sich.

Geschrieben von: Nele Unger Zuletzt aktualisiert am: 11. Juni 2026

Hanoi - Ankommen im Herzen der Stadt

Der Einstieg in Hanoi war intensiv. Die Stadt ist laut, lebendig und voller Bewegung und genau das habe ich im ersten Moment auch so wahrgenommen: ein scheinbares Chaos aus Rollern, Hupen und Menschen, das aber auf eine gewisse Weise trotzdem funktioniert.

Im Sofitel Legend Metropole Hanoi anzukommen, war dann fast wie ein Kontrastprogramm. Dieses Hotel hat eine unglaubliche Ruhe und Eleganz. Man spürt sofort die Geschichte des Hauses, die koloniale Architektur und diese besondere Atmosphäre, die ein bisschen an eine andere Zeit erinnert. Für mich war es der perfekte Ort, um erstmal anzukommen, bevor es direkt in die Stadt ging. 

Natürlich durfte ein Besuch in der berühmten „Train Street“ nicht fehlen. Wir saßen in einem Café direkt an den Bahngleisen und haben gespannt gewartet, bis sich nach etwa 15 Minuten die gesamte Szenerie verändert hat: Alle Tische wurden beiseitegeräumt, um Platz für den herannahenden Zug zu schaffen. Wenige Augenblicke später fuhr er dann direkt vor unseren Füßen vorbei 

Ein weiteres Highlight war auch die Vespafahrt durch Hanoi. Im dichten, scheinbar chaotischen Verkehr der Stadt zu sitzen und gleichzeitig das Leben um einen herum zu beobachten, war der perfekte Einstieg in Vietnam. Zwischen kleinen Garküchen, Straßenständen und endlosem Hupen entfaltet sich hier eine Energie, die schwer zu beschreiben ist, aber sofort fesselt. 

Eine junge Frau in weißem T-Shirt und langem dunklem Rock steht auf Bahngleisen, die durch eine schmale Straße mit Cafés und bunte Häuser verlaufen, in denen Menschen sitzen und gehen.
Ein Straßenverkäufer in Hanoi, Vietnam, trägt einen traditionellen Kegelhut und Handschuhe und sitzt zwischen einer großen Auswahl an frischem Gemüse und Obst, die auf einem Tuch neben einem Wasserkanal ausgebreitet sind, mit Gebäuden und Bäumen im Hintergrund.
Eine Person mit traditionellem spitzem Hut trägt zwei mit Gemüse gefüllte Körbe an einer Stange über den Schultern auf einer belebten Straße in Hanoi, Vietnam.

Halongbucht - Eine Nacht auf dem Wasser

Von der Stadt ging es weiter in eine völlig andere Welt: die Halongbucht. Auf der Bhaya Soul haben wir eine Nacht auf dem Wasser verbracht, umgeben von den ikonischen Kalksteinfelsen, die aus dem Meer ragen.

Der Tag bestand aus ruhigen Momenten auf dem Deck und Kayakfahren zwischen den Felsen, während die Landschaft langsam an uns vorbeigezogen ist. Am Abend konnten wir uns dann noch beim Squid Fishing versuchen. Im Dunkeln, mitten auf dem Meer, fast ohne Licht, nur mit kleinen Lampen und der Stille um uns herum. Da ich vorher noch nie angeln war, war es ein tolles Erlebnis. Die Tintenfische haben sogar mehrmals angebissen, sie dann aber aus dem Wasser zu holen war leider deutlich schwieriger als gedacht.

Steile Kalksteinfelsen mit Grünbewuchs, die aus ruhigem grünen Wasser unter einem teilweise bewölkten Himmel in einer Bucht ragen, vermutlich die Ha Long Bucht, Vietnam.
Fischerboote im ruhigen Wasser, umgeben von grünen Bergen unter einem bewölkten Himmel in der Halong-Bucht, Vietnam.
Ein mehrstöckiges Kreuzfahrtschiff namens 'Sail to Happiness' liegt an einem Pier in einer Küstenregion, umrahmt von Palmen, während eine Person ein Schild mit der Aufschrift 'Bhaya Soul' hält.

Mai Chau - Ruhe zwischen Reisfeldern

Mai Chau war für mich einer der ruhigsten Orte der gesamten Reise. Schon die Ankunft im Avana Retreat hat sich angefühlt wie ein Durchatmen. Alles ist hier in die Landschaft eingebettet - Wasserfälle, Hügel, Reisfelder und kleine Wege, die sich durch die Natur ziehen.

Besonders schön war eine Wanderung durch die umliegenden Dörfer. Zwischen den Reisfeldern zu laufen, Menschen bei ihrer täglichen Arbeit zu sehen und einfach diese Stille zu spüren, war sehr besonders. Es ist eine ganz andere Seite von Vietnam, weit weg von der Hektik der Städte.

Auch das Hotel selbst ist mehr als nur eine Unterkunft. Es ist ein Ort, der sich fast nahtlos in die Umgebung einfügt und genau dadurch so besonders wirkt.

Eine Frau mit traditionellem Kegelhut steht auf einem Weg vor üppig grünen Reisterrassen mit bewaldeten Bergen und einem teilweise bewölkten Himmel im Hintergrund.
Grüner Bananenbaum mit unreifen Bananen und einer violetten Bananenblüte im Vordergrund, mit terrassierten grünen Reisfeldern und Bergen sowie bewölktem Himmel im Hintergrund.
Lebhafte rote und orangefarbene Blumen blühen entlang eines grünen Reisfeldes mit nebligen Bergen und bewölktem Himmel im Hintergrund.

Ninh Van Bay - Luxus mitten in der Natur

Von Mai Chau ging es für uns weiter zum Six Senses Ninh Van Bay, einem Ort, den man so schnell nicht vergisst. Die Villen liegen abgeschieden zwischen Felsen, Dschungel und Meer, und man fühlt sich wirklich ein Stück weit von der Welt abgeschnitten.

Das Resort ist nur mit dem Boot über das Wasser erreichbar, und man wird direkt am Steg von den Mitarbeitern empfangen.

Einer der schönsten Momente war tatsächlich das Frühstück mit Blick auf das Meer, während Affen durch die Bäume geklettert sind und neugierig alles beobachtet haben. Die Tage dort waren geprägt von Ruhe, Natur und kleinen Momenten. Bei einer Führung durch die Anlage haben wir mehr über die dort stark gelebte Nachhaltigkeit erfahren, waren schnorcheln und haben uns zwischendurch immer wieder ein Eis in der hoteleigenen Eisdiele zur Abkühlung geholt. 

Eine Frau mit Sonnenbrille steht an einem sandigen Strand und hält ein lila Fahrrad, im Hintergrund ein hölzerner Steg und ruhiges blaues Meer unter klarem Himmel.
Holzdeck mit weißen Sonnenschirmen und Liegestühlen neben einem Pool mit Wasserrutsche, strohgedeckte Villa im Hintergrund und felsiger Hügel unter klarem Himmel.
Eine Person mit kurzen Haaren, die ein weißes Hemd und schwarze Hose trägt, steht barfuß am Rand des klaren Meerwassers an einem Sandstrand, mit Blick auf einen felsigen Hügel und Wasserbungalows im Hintergrund unter blauem Himmel.

Zugreise nach Quy Nhon mit dem Vietage by Anantara

Die Fahrt mit dem Vietage by Anantara war eine Reise für sich, elegant und fast nostalgisch. Eine Zugfahrt, bei der nicht das Ankommen im Vordergrund steht, sondern der Weg selbst.

In Quy Nhon haben wir gleich zwei sehr unterschiedliche Hotels erlebt: die Anantara Villa Quy Nhon und das Zannier Hotels Bãi San Hô. Während das Anantara eher elegant und klassisch ist, beeindruckt das Zannier mit seiner architektonischen Reduktion und der starken Verbindung zur Natur. Beide zeigen auf ihre eigene Weise, wie vielseitig Vietnam auch im Luxussegment ist. In beiden hätte ich auch eine ganze Woche verbringen und einfach am Strand entspannen können.

Seitenansicht eines Vintage-Luxuszugwaggons namens 'The Vietage' von Anantara, der auf einem Bahnsteig unter einem blauen Himmel mit einigen Wolken steht.
Ein gemütliches Zugabteil mit einem Holztisch und einem gepolsterten Sitz neben einem Fenster, das einen Straßenblick mit einem gelben Gebäude, Topfpflanzen und einem blühenden Baum zeigt.
Ein dreistöckiger Ständer mit verschiedenen Teesandwiches auf den unteren zwei Tellern und einer Auswahl bunter Gebäckstücke und Desserts auf dem obersten Teller, auf einem Holztisch neben einem Fenster mit grünem Außenblick.

Hoi An - Kultur, Handwerk und Laternen

Mit dem Vietage ging es weiter nach Hoi An, wo wir im Namia River Retreat untergebracht waren. 

Das Resort liegt idyllisch am Flussufer und bietet eine wunderbar ruhige Atmosphäre, die einen schönen Kontrast zum lebhaften Treiben der Altstadt bildet. Die großzügigen Villen mit privaten Pools sorgen für viel Privatsphäre, während das durchdachte Design die natürliche Umgebung harmonisch aufgreift. Besonders gefallen hat mir der Fokus des Resorts auf Wellness und Entspannung. Pro Übernachtung ist eine Massage inkludiert, was nach einem Tag voller Eindrücke in der Stadt eine wunderbare Möglichkeit ist, zur Ruhe zu kommen und den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Die Stadt selbst ist ein Highlight: charmant, lebendig und voller Geschichte. Bei einer Stadtführung haben wir sogar einen kleinen Kung-Fu-Kurs bekommen, was überraschend viel Spaß gemacht hat. Am Abend verwandelt sich Hoi An in ein Meer aus Laternen und warmem Licht. Gleichzeitig ist die Stadt ein Paradies für Shopping, besonders für maßgeschneiderte Kleidung, die innerhalb weniger Tage angefertigt wird.

Zwei Personen üben Kampfsport unter einer Decke mit bunten hängenden Laternen in einer traditionellen vietnamesischen Umgebung.
Eine ruhige Straße in Hoi An gesäumt von alten Gebäuden, bunten Blumen und hängenden Laternen, mit einigen wenigen Menschen, die unter einem bewölkten Himmel entlanggehen.
Eine regnerische Abendszene in einer Straße von Hoi An, Vietnam, mit bunten hängenden Laternen, die einen Laden beleuchten, und Fußgängern mit Regenschirmen auf dem nassen, reflektierenden Pflaster.

Con Dao - Natur, Schildkröten und Sonnenaufgänge

Der letzte Abschnitt der Reise führte uns nach Con Dao, einem der ruhigsten und auch schönsten Orte der gesamten Route. Im Six Senses Con Dao beginnt jeder Tag mit einem spektakulären Sonnenaufgang über dem Meer, den man direkt von seiner Poolvilla aus sehen kann. 

Ein absolutes Highlight war die seltene Gelegenheit, frisch geschlüpfte Babyschildkröten ins Meer zu begleiten. Außerdem haben wir eine Bootstour mit Schnorcheln entlang der Inseln gemacht, bei der die Unterwasserwelt Vietnams noch einmal ganz anders sichtbar wurde.

Vietnam hat mich nicht nur landschaftlich beeindruckt, sondern vor allem durch seine Vielfalt an Erlebnissen und Unterkünften. Jedes Hotel war ein eigener Mikrokosmos. Von historisch und elegant bis hin zu vollkommen in die Natur eingebettet.

Diese Reise war weniger eine klassische Rundreise, sondern vielmehr eine Sammlung intensiver Orte, die alle auf ihre eigene Weise in Erinnerung bleiben.

Eine Holzkiste auf sandigem Boden, gefüllt mit einer großen Gruppe kleiner Meeresschildkrötenbabys, die zusammengeklumpt sind.
Eine kleine Meeresschildkröte kriecht auf sandigem Boden, wahrscheinlich an einem Strand, in der Nähe eines Nestlochs.
Blick durch üppiges Laub auf einen tropischen Strand mit einer hohen Palme, türkisfarbenem Meer, sandigem Ufer mit Volleyballnetzen und einem Berg im Hintergrund unter teils bewölktem Himmel.

Ihr Traumurlaub, maßgeschneidert von Kennern.

Von der ersten Inspiration bis zu dem Moment, in dem Sie voller Geschichten nach Hause zurückkehren, begleiten wir Sie persönlich – sei es telefonisch, per E-Mail oder WhatsApp, immer dann, wenn Sie uns benötigen. Unsere Reisen sind so einzigartig wie Sie: individuell geplant und mit exklusiven Privilegien und hochwertigen Arrangements versehen, die Ihre Reise unvergesslich machen.

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