Dimitris Touloumpas
Sales Support, Guest & Cultural Experience
Ich bin Dimitris, aufgewachsen in Nordgriechenland und ausgebildet in Archäologie und Geschichte. Für Take Memories bin ich Ihr Spezialist für Sales Support, Guest & Cultural Experience für Griechenland, Italien, Spanien, die Türkei und den Oman – Länder, die ich nicht nur bereist habe, sondern deren Geschichte ich studiert habe, bevor ich sie mit eigenen Augen gesehen habe. Wenn Sie wissen möchten, warum ein Ort so aussieht, wie er aussieht und welche Geheimnisse er birgt, sind Sie bei mir richtig.
Für mich ist der Mittelmeerraum wie mein Zuhause: überall diese frischen Aromen und Düfte, gastfreundliche Menschen und Platz für alle Reisewünsche - ob die Berge besteigen, Ruinen anschauen, feiern oder einfach nur zur Erholung.
Auf meiner Bucket List
Zurück in die Wahiba Sands Wüste
Ich möchte ganz bald nochmal zurück in die Wahiba Sands Wüste in unseren Canvas Club. Nicht für ein neues Erlebnis, sondern um meine Sehnsucht nach einem weiteren Wüstenaufenthalt zu erfüllen: die Dünenlandschaft, der Sonnenuntergang und ein Team, das jeden Moment zu etwas Besonderem macht. Einmal raus aus der hektischen Routine, ein paar Tage nichts als Sand, Licht und Stille.
Meine nächste Reise
Barcelona, Spanien
Als Nächstes geht es für mich nach Barcelona. Ich möchte gerne die Architektur der Stadt in Ruhe anschauen, das Museu del Modernisme und natürlich die Sagrada Família besuchen. Gaudís Bauten kann man lesen wie historische Quellen – und genau darauf freue ich mich am meisten.
Wie der Mittelmeerraum mein Herz erobert hat
Bei mir war es kein einzelnes Erlebnis, das meine Begeisterung ausgelöst hat. Es war mein Studium. Klassische und römische Archäologie, dazu Ägyptologie – Fächer, die dafür sorgten, dass ich immer mehr über meine eigene Kultur und die der Nachbarn wissen wollte.
Und irgendwann reicht das Lesen und die Theorie nicht mehr. Als wir im Seminar über die Grand Tour in Italien sprachen, war es für mich unmöglich, nicht selbst eine ähnliche Reise machen zu wollen. Als es um Kleopatra ging, wollte ich sehen, wo sie gelebt hat. Es blieb nie bei der reinen Lehre. Jedes Thema, das mich im Hörsaal beschäftigt hat, wurde früher oder später zu einem Ort, den ich besuchen wollte.
Was mich bis heute begeistert, ist genau dieser Moment: wenn aus einem Namen im Buch ein Ort wird, den man selbst erlebt. Wenn man merkt, dass eine Stadt Schichten hat – dass unter dem Café eine römische Straße liegt und daneben eine byzantinische Mauer steht. Der Mittelmeerraum ist voll davon, und der Oman hat mir gezeigt, dass Landschaften genauso begeistern können.
Deshalb rate ich Ihnen bei fast jeder Reise dasselbe: Nehmen Sie sich Zeit für einen Ort, statt fünf abzuhaken. Die interessanten Dinge zeigen sich erst, wenn man länger bleibt.
Orte, die mich besonders begeistern
Oman
Im Oman war ich schon mehrmals, und ich habe inzwischen bereits viele Orte gesehen – Muscat, die Küstenlandschaft sowie das beeindruckende Gebirge. Am liebsten aber bin ich in der Wüste. Mein stärkstes Bild von dort ist ein Spaziergang mit den Kamelen: die Weite, die Sonne über den Dünen und diese Ruhe, die von der ganzen Landschaft ausgeht. Man wird dabei ganz automatisch langsamer.
Was viele überrascht, sind die Wadis. Grüne Schluchten mit Wasser, mitten in einem Land, das man sich vorher nur trocken vorgestellt hat. Für mich ist das der schönste Kontrast im Oman: Man fährt morgens durch Stein und Sand und sitzt mittags mit den Füßen im Wasser. Wenn Sie zum ersten Mal in den Oman reisen, würde ich beides einplanen – die Dünen und mindestens ein Wadi.
Nordgriechenland
Hier bin ich aufgewachsen, in der Nähe des Meeres. Das ist für mich keine Urlaubsregion, sondern Alltag – und ich glaube, deshalb kann ich sie authentisch zeigen. Wer zum ersten Mal kommt, den nehme ich nach Thessaloniki mit. Wir gehen in die Ano Poli, ins Viertel Kastra an der alten Stadtmauer, auf einen Kaffee mit Blick über die ganze Stadt bis zum Meer. Und wir essen dort, wo die Küche wirklich lokal ist.
Danach fahren wir nach Vergina, zu den makedonischen Königsgräbern. Das ist der Ort, an dem mein Studium und meine Heimat zusammenkommen – und einer der beeindruckendsten Fundplätze Griechenlands, obwohl viele Reisende ihn nicht auf dem Zettel haben. Zum Schluss geht es nach Chalkidiki für die schönen Strände. Diese Kombination aus Stadt, Geschichte und Meer bekommt man in Nordgriechenland auf kurzer Strecke.
Ioannina
Ioannina hat einen besonderen Platz in meinem Herzen, weil ich dort studiert habe und im Grunde erwachsen geworden bin. Die Stadt kenne ich also mit allem, was dazugehört.
Die Nähe zum Meer macht diesen Ort für mich besonders. Der Spaziergang am Wasser, zu jeder Jahreszeit, und ganz besonders bei Sonnenuntergang: Dieses Bild habe ich für immer im Kopf. Und dann die kleinen Tavernen mit ihrem Tsipouro, wo man abends sitzt, ohne auf die Uhr zu schauen. Ioannina ist eine Stadt, die man nicht in drei Stunden abhandeln kann. Sie braucht ein paar Abende, um sie wirklich zu erleben.
Sevilla und Andalusien
Nach Spanien bin ich zum Arbeiten gekommen: Ich war bei einer Ausgrabung in der Nähe von Sevilla und durfte gleich drei Monate bleiben. In der Zeit habe ich die ganze Region kennengelernt – nicht als Besucher, sondern von innen.
Sevilla selbst ist wunderschön, vor allem die Plaza de España. Was mich am stärksten überrascht hat, war aber ein Wintertag, an dem es richtig schön warm war. Man sitzt im Januar draußen, und die Jacke bleibt auf dem Stuhl liegen. Dazu die Küche und die Weine, von denen ich bis heute begeistert bin. Wenn Sie Andalusien mögen, aber die Hitze scheuen: Der Winter dort ist eine persönliche Empfehlung.
Rom
Nach Rom fahre ich fast jedes Jahr. Das klingt seltsam bei einer Millionenstadt, aber Rom ist für mich der Ort, an dem ich zur Ruhe komme. Ich weiß, wo ich hingehe, ich muss nichts mehr abhaken, und die Stadt lässt mich einfach da sein.
Mein Platz dafür ist das Café in der Engelsburg mit Blick auf den Vatikan. Von dort sieht man die Kuppel, den Fluss, die Dächer – und ist trotzdem raus aus dem Gedränge. Das ist mein Ritual bei jedem Besuch. Rom belohnt Wiederholung: Beim fünften Mal sieht man Dinge, die beim ersten Mal völlig untergehen.
Wohin ich bereits gereist bin
Spanien
Spanien begeistert mich jedes Mal neu – mit seiner lebendigen Kultur, dem fantastischen Tapas und den vielen bunten Ecken, die man einfach fotografieren muss.
Frankreich
In Frankreich dreht sich für mich alles um die Kunst zu leben: von den Weltklasse-Museen und gemütlichen Cafés bis hin zur eleganten Architektur.
Italien
Italien ist für mich mein ganz persönlicher Rückzugsort: ein Ort zum Entspannen, voller großartiger Kunst, fantastischem Essen und einer Atmosphäre, die einfach guttut.